Förderung

Förderung für Energiesparmaßnahmen

Für viele Energiespar-Maßnahmen in Neu- und Altbauten gibt es Zuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen.

Folgende Datenbanken geben Überblicke über nutzbare Fördermittel:


Die Stadt Detmold

fördert seit 1993 bei Altbauten im Stadtgebiet folgende Maßnahmen mit verlorenen Zuschüssen:

  • Nachträgliche Dämmung von Decken, Wänden und Dächern
  • Einbau sehr gut dämmender Fenster, Außentüren, Kellertüren, Dachbodentüren  und Bodenluken
  • Lüftungsanlagen und Ventilatoren
  • Lufdichtheitsmessungen (Blower-Door-Verfahren)

Die Förderrichtlinie und das Antragsformular können Sie hier downloaden. Bitte fügen sie einem Antrag alle nötigen Anlagen bei. Das Detmolder Förderprogramm wird im Auftrag der Stadt Detmold vom Niedrig-Energie-Institut abwickelt.  Weitere Informationen erhalten Sie bei der Detmolder Energieberatung im Niedrig-Energie-Institut.

Voraussetzung für eine Förderung ist eine vorherige unabhängige Beratung, deren Ergebnis und Empfehlungen dem Förderantrag beizufügen sind. Die Vorab-Beratung kann durch qualifizierte Energieberater und Architekten sowie kostenlos durch die Detmolder Energieberatung im Niedrig-Energie-Institut erfolgen.


Die Stadtwerke Detmold

geben Zuschüsse für ihre Kunden zu folgenden Maßnahmen:

  • Umstellung einer Öl- oder Elektrospeicherheizung auf (Gas-)Brennwerttechnik
  • Umstellung einer Heizung auf Fernwärme
  • Elektrowärmepumpe
  • Solarthermie-Anlage
  • Wallbox (Hausladestation für E-Autos)
  • Hocheffizienzpumpe (Effizienzklasse A)
  • Herd (Effizienzklasse A+)
  • Wäschetrockner mit Wärmepumpe, Wasch-/Spülmaschine, Kühl-/Gefriergerät (Effizienzklasse A+++)
  • Komponenten aus dem Detmolder SmartHome Sortiment

weitere Informationen:

Stadtwerke Detmold GmbH
Kundenzentrum
Rosental 13
32756 Detmold
Telefon 05231 607-120 (Manuela Weiß)
www.stadtwerke-detmold.de


Die KfW-Förderbank

vergibt zinsverbilligte Darlehen (mit Tilgungszuschuss) für besonders effiziente Neubauten und für größere Maßnahmen der Altbausanierung.  Für kleinere Maßnahmen zur Altbausanierung gibt es auch Zuschüsse. Die meist genutzten Programme sind:

KfW-Förderung Altbausanierung:
Programm 430  Zuschuss (fürs Eigenheim)
Programm 150/151 Kredit (für Eigenheim und Mietshaus)
Programm 167 Kredit  (Ergänzungskredit für Heizung)
Programm 431  (Zuschuss für Baubegleitung)
und weitere

Für die Beantragung und Abwicklung der Förderung ist ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte notwendig. Adressen solcher Experten findet man unter www.energie-effizienz-experten.de.


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA)

fördert im Rahmen des Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien u.a.:

  1. Elektromobilität:
    • reines Batterieelektrofahrzeuge,
    • von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In Hybrid) oder
    • Brennstoffzellenfahrzeuge.
  2. Heizen mit Erneuerbaren Energien:
    • thermische Solaranlagen
    • Wärmepumpen
    • Biomasseanlagen (Pellet, Scheitholz, Hackschnitzel)
  3. Heizungsoptimierung
    • Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen
    • hydraulischer Abgleich am Heizsystem
  4. Kraft-Wärme-Kopplung
  5. Energie-Beratung für Wohngebäude

Die Anträge sind vor Durchführung der Maßnahme zu stellen. Näheres hierzu finden Sie unter www.bafa.de


Das Finanzamt

fördert durch Abzug von der zu zahlenden Einkommenssteuer energetische Sanierungsmaßnahmen am selbstgenutzten Wohnhaus. Die Anforderungen udn die Förderhöhe sind vergleichbar wie bei der KfW; das Verfahren ist einfacher. Diese Förderung ist aber nur in Höhe der tatsächliche gezahlten EKSt nutzbar. Die abzugsfähigen Anteile der Kosten werden auf drei EKSt-Jahre aufgeteilt.
Gesetzestext:  https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__35c.html
Verordnung:   http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/153/1915312.pdf

Alternativ dazu erstattet das Finanzamt bei selbstgenutzem Wohnraum 20 % der Lohnkosten (max. 1.200 EUR/a) von Handwerkerleistungen, die dem Werterhalt des Gebäudes dienen, über die Einkommensteuererklärung. Vorausetzung: Es liegt eine Rechnung vor und der Betrag wurde überwiesen. Von dieser Förderung ausgeschlossen sind öffentlich geförderte Maßnahmen, für die zinsverbilligte Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse in Anspruch genommen werden.


progres.nrw

Mit dem Förderbaustein „Markteinführung“ werden Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gefördert, die marktfähige Produkte zur effizienten Umwandlung und sparsamen Verwendung von Energie einschließlich Nah- und Fernwärme und zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen nutzen wollen. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, kleine/mittlere Unternehmen nach der Definition der Europäischen Union und Kommunen. Bewilligungsbehörde für die Landesförderung progres.nrw ist die Bezirksregierung Arnsberg.

In dem Förderprogramm werden Zuschüsse vergeben für

  • Lüftungsanlagen und Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung
  • Gewerbliche Anlagen zur Verwertung von Abwärme
  • Thermische Solaranlagen
  • Stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage
  • Wasserkraftanlagen
  • Wärmeübergabestationen
  • Biomasseanlagen in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage
  • Wärme- und Kältespeicher
  • Wärme- und Kältenetzte
  • Oberflächennahe Geothermie (Bohrungen und Erdwärmekollektoren)
  • Anlagen, Maßnahmen und Studien, an denen besonderes Landesinteresse besteht
  • Wohngebäude im Passivhaus-Standard einschl. Lüftungsanlagen
  • Wohngebäude im Drei-Liter-Haus-Standard einschl. Lüftungsanlagen

Weitere Informationen: Berzirksregierung Arnsberg


NRW.BANK: Eigentumsförderung – Modernisierung

Die NRW-Bank stelt zinsgünstige Darlehen zur Modernisierung von selbst genutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen zur Verfügung. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, deren Haushalt bestimmte Einkommensgrenzen einhält und die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit verfügen.

Förderfähig sind alle baulichen Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem dazugehörigen Grundstück (Wohnumfeld). Die Förderung unterstützt schwerpunktmäßig Modernisierungen, die

  • den Gebrauchswert von Wohnraum oder Wohngebäuden nachhaltig erhöhen
  • und die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern,
  • Barrieren im bestehenden Wohnraum reduzieren,
  • die Energieeffizienz von Wohngebäuden erhöhen,
  • den Schutz vor Einbruch verbessern,
  • bestehenden Wohnraum erweitern und
  • ein attraktiv gestaltetes und sicheres Wohnumfeld schaffen.

Auskunft und Information beim Kreis Lippe (Hr. Wottke, Tel.  05231/62-6180).Weitere Informationen: NRW-Bank


NRW.BANK.Gebäudesanierung

Ziel des Programms des Landes Nordrhein-Westfalen ist die Förderung von Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz, Verbesserung des Umweltschutzes sowie des barrierefreien Umbaus durch zinsgünstige Darlehen für Privatpersonen, die Investitionsmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen an selbst genutztem Wohneigentum (inkl. 2-Familien-Häusern) durchführen.

Der Antrag für das Darlehen der NRW.BANK ist auf den dafür vorgesehenen Vordrucken bei einem Kreditinstitut nach Wahl des Antragstellers (Hausbank) zu stellen und von diesem – gegebenenfalls über ein Zentralinstitut – der NRW.BANK zuzuleiten.

Weitere Informationen: NRW-Bank



Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner bei der Detmolder Energieberatung.

Stand: 08.09.2020 (Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.