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Außenwände

Nach §9 (1) in Verbindung mit Anlage 3 Nummer 1 EnEV werden Anforderungen  an die Außenwände von geheizten oder gekühlten Räumen gestellt, sobald:

  • die Außenwand ersetzt wird;
  • eine Außenwand erstmals eingebaut wird; 
  • auf der Wandaußenseite Bekleidungen in Form von Platten oder plattenartigen Bauteilen oder Verschalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht werden;
  • der Außenputz erneuert wird.
Technische Anforderungen an die sanierte Wand:
  • Dämmwert U der Außenwand höchstens 0,24 W/m²K 
Ausnahmen:
  • Die Fläche des geänderten Bauteils ist nicht größer als 10% der gesamten Wandflächen.
  • Außenwände, die nach dem 31.12.1983 errichtet oder erneuert wurden (Nur Punkte 3+4).
  • Ist die Dämmschichtdicke im Rahmen dieser Maßnahmen aus technischen Gründen begrenzt, so gelten die Anforderungen als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/mK) eingebaut wird.
  • Bei Hohlraumdämmungen muss die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes höchstens 0,045 W/mK oder es werden nachwachsende Rohstoffe eingesetzt.


Wollen Sie mehr wissen?

Dann wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner bei der Detmolder Energieberatung.