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Energieausweis
Für die Errichtung von Neubauten ist die Ausstellung von Energie- oder Wärmebedarfsausweisen schon seit 1995 vorgeschrieben. 

Der Energieausweis ist sowohl für die potenziellen Käufer und Mieter als auch für die Eigentümer von Vorteil. Wer ein Gebäude oder eine Wohnung kaufen oder mieten will, kann anhand der Angaben im Energieausweis und des so genannten Vergleichswertes einen überschlägigen Eindruck von der baulichen und anlagentechnischen energetischen Qualität des Gebäudes bekommen. Je höher die Energiekosten steigen, um so mehr Wert sollten Mieter und Käufer auf gute Wärmedämmung und moderne Anlagentechnik legen. Verkäufer und Vermieter von Gebäuden mit guten energetischen Gebäudewerten sind dann klar im Vorteil.
 

Wer braucht einen Energieausweis?

Vermieter oder Verkäufer müssen potenziellen Mietern oder Käufern bei der Besichtigung den Energieausweis vorlegen können und nach Abschluss des Miet- bzw. Kaufvertrages übergeben, zumindest eine Kopie. Ein Ausweis ist 10 Jahre gültig.
 

Der Energieausweis in Immobilienanzeigen.

Wird eine Wohnung oder ein Haus in einer Immobilienanzeige veröffentlicht, müssen folgende Angaben enthalten sein:

  • Art des Energieausweises
  • Energiekennwert
  • der wesentliche Energieträger der Beheizung des Gebäudes (z.B. Öl oder Gas)
  • das Baujahr des Gebäudes
  • die Effizienzklasse (bei neueren Ausweisen)


Welche Ausweise gibt es?

Es gibt zwei Arten von Energieausweisen:

  • Bedarfsausweis: Die Bausubstanz und die Heizungsanlage des Gebäudes werden zugrunde gelegt. Aufgrund des energetischen Zustands des Gebäudes wird die Energiemenge berechnet, die für Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Warmwasserbereitung bei durchschnittlicher Nutzung benötigt wird. Der Erstellungsaufwand ist höher. Damit ist der Ausweis die teurere Variante.
  • Verbrauchsausweis: Der Verbrauchsausweis entsteht auf der Grundlage des erfassten Energieverbrauchs, zum Beispiel anhand der Heizkostenabrechnungen, und gibt den Energieverbrauch der Gebäudenutzer in den letzten drei Jahren an. Witterungseinflüsse werden "herausgerechnet". Hier wird auch angegeben, ob die Warmwasseraufbereitung im Verbrauch enthalten ist. Die Bewertung eines Gebäudes im Verbrauchsausweis hängt auch vom individuellen Heizverhalten der Bewohner ab. Diese Art von Ausweis gibt  es nur für
    • Gebäude, deren Bauantrag ab dem 1. November 1977 gestellt wurde oder
    • ältere Gebäude, die der Wärmeschutzverordnung von 1977 genügen oder
    • Gebäude mit mindestens 5 Wohnungen oder
    • Nichtwohngebäude.


Wer stellt Energieausweise aus?

Es gibt eine große Anzahl an Ausstellern. Eine Übersicht bietet die Deutsche Energieagentur. Die Kosten für den Ausweis sind nicht festgelegt. Es ist sinnvoll, einen Festpreis zu vereinbaren.
 
 

Wollen Sie mehr wissen?

Dann wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner bei der Detmolder Energieberatung.